ABGESAGT
8. November 2020
11.00 Uhr
„Immigranten“

Präsentation des Romans von Gershon Shaked mit Evelyn Adunka und Peter Roessler

Moderation: Alexander Emanuely
Lesung: Joseph Lorenz und Ines Maria Winklhofer

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Theodor Kramer Gesellschaft, dem Verein zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen Literatur und dem Theater in der Josefstadt.

Ort: Theater in der Josefstadt/Sträußelsäle
Josefstädter Straße 26
1080 Wien

Kartenbestellungen unter der Telefonnummer +43 1 42 700-300 (Theater in der Josefstadt) oder unter der E-Mail-Adresse office[a]theodorkramer.at (Theodor Kramer Gesellschaft). 

Gershon Shakeds Roman stößt die Tür auf zu der zerbrochenen Zeit nach dem NS-Massenmord, der ein Niemandsland zwischen die Generationen gelegt hat, und führt uns in das in wiederholten Kriegen errungene und verteidigte Israel, in dem Menschen im rasenden Ablauf der Ereignisse mit ihren Sehnsüchten und Wünschen nach einer gemeinsamen Gegenwart tasten. Ein wichtiger Schauplatz ist auch das Wien von 1938 und der 1950er Jahre, hier vor allem das Reinhardt-Seminar und das Theaterleben – Fassaden, Abgründe und Hoffnungen.

Gershon Shaked: Immigranten (Roman)
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Karl Müller. Vorwort von Mark H. Gelber. Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft 2020
.

Gershon Shaked ist der große Historiker der neuhebräischen Literatur. 1929 in Wien als Gerhard Mandel geboren, flüchtete er mit den Eltern 1939 nach Palästina/Israel und wurde dort Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Shaked verstarb 2006 in Tel Aviv.
Er ist Autor von rund 30 literaturwissenschaftlichen Büchern, die teilweise in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Bei Suhrkamp erschienen: „Die Macht der Identität. Essays über jüdische Schriftsteller“ 1992 und „Geschichte der modernen hebräischen Literatur“, bearbeitet und übersetzt von Anne Birkenhauer, 1996. Shaked erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Israel-Preis. Sein Roman „Immigranten“ erschien 2001 auf Hebräisch unter dem Titel „Mehagrim“.

Evelyn Adunka, Historikerin und Publizistin in Wien. Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung, Redaktionsmitglied der Wiener Zeitschrift der Theodor Kramer Gesellschaft „Zwischenwelt“. 2019 Preis der Stadt Wien für Publizistik. Zuletzt erschienen: (gem. mit Gabriele Anderl): Jüdisches Ottakring und Hernals. Wien 2020

Peter Roessler, Professor für Dramaturgie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Max Reinhardt Seminar. Vorstandsmitglied der Theodor Kramer Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Publikationen u.a. über Exil- und Nachkriegstheater. Zuletzt: Forschungen zur Geschichte des Max Reinhardt Seminars sowie gemeinsam mit Karl Müller Herausgeber von Theodor Kramer: Ausgewählte Gedichte. Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft 2018.

Ines Maria Winklhofer, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Seit 2019 Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar.

COVID-19
Die Veranstaltung wird auf Video aufgezeichnet.
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