22. Oktober 2020
19.00 Uhr
Erzählungen auf Reisen
Literatur und Exil

Lesung und Vortrag von und mit Susanne Gregor

Eintritt frei
Ort: TIEMPO NUEVO, Taborstraße 17a, 1020 Wien

Eine Lesung mit Vortrag zum Thema Literatur und Exil. Schriftstellerin Susanne Gregor, aus der damaligen Tschechoslowakei nach Österreich eingewandert, widmet sich im Vortrag den unterschiedlichen Zugängen zum Thema Literatur im Exil: Schreiben entwurzelte Autor_innen anders? Brauchen die Leser_innen überhaupt deren Biografien, um ihre Texte zu verstehen? Wie empfinden sogenannte Exil- und Migrationsautor_innen das Schreiben in der Fremde? Welchen Einfluss haben der Umstand der Entwurzelung und die Fremdsprache auf die künstlerische Entwicklung/Arbeit? Exil- Literatur heute: Was sind die gegenwärtigen Entwicklungen und welches Potential birgt die sogenannte „Migrationsliteratur“?

Hier geht es zum Teaser für die Veranstaltung.
Hier kommen Sie zur Einladung (pdf).

Die Teilnehmer_innenanzahl ist bei dieser Veranstaltung beschränkt, eine Anmeldung bei nora.walch@exilforschung.ac.at bis zum 20.10. ist erforderlich.

Eine Teilnahme ist auch online möglich. Hier können Sie der Veranstaltung beitreten.

Susanne Gregor, geb. 1981 in Zilina, zog mit ihrer Familie 1990 nach Österreich, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften, lebt heute in Wien als freie Autorin.
Bisher erschienen:
„Kein eigener Ort“ (Roman, Edition Exil, 2011),
„Territorien“ (Roman, Literaturverlag Droschl, 2015),
„Unter Wasser“ (Erzählungen, Literaturverlag Droschl, 2018)
„Das letzte rote Jahr“ (Roman, Frankfurter Verlagsanstalt, 2019)

Bild: (c) Susanne Gregor